Abenteuer beginnt, wo Pläne enden

Unsere Vorbereitung

10letzte Änderung / Ergänzung vom 10.02.2016

Am 27. Mai ging es nach Auerbach ins Reisebüro und wir buchten unseren Afrika Traum – die Reise „Serengeti“ im nördlichen Tansania für den Februar 2016. Abends stießen wir bei herrlichem Wetter mit dem Sekt des Reisebüros auf unseren Urlaub an.

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Unsere Reiseunterlagen kommen

10 Tage ist es her, da haben wir gebucht…. und heute ein Anruf unseres Reisebüros, dass unsere Reiseunterlagen da wären, und das trotz Poststreik, wo wir seit Wochen keine Post mehr bekommen.

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Das muss man uns natürlich nicht zweimal sagen – sofort holen wir diese in Auerbach ab. Und sogleich wissen wir, warum wir bei Chamaeleon gebucht haben. Ein total liebevoll zusammen gestelltes Paket . personalisiert auf uns, mit alles Infos zu Visa, Tropenarzt, Reiseverlauf, Kofferanhänger, Regenwaldurkunde (ja uns gehört jetzt jedem auch ein Stück Regenwald) und dem Buch „Die Serengeti darf nicht sterben“, sowie einem Päckchen Gummi – Glücksbärchen.

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Zu Hause wird natürlich alles genaustens unter die Lupe genommen. 1000x durchgelesen. Als besonderen Bonbon gönnen wir uns eine Heißluftballonfahrt zum Sonnenaufgang über der Serengeti….. alleine der Gedanke beschwert Gänsehaut.

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Recherchen und Träumereiein

Die letzten Wochen, also eigentlich den ganzen Juni und Juli sind wir in jeder freien Minute, die neben Beruf, Familie, Garten und Haussanierung noch bleibt, in Afrika Recherchen und Träumereiein versunken

Unendlich viele Internetseiten wurden gelesen – fast auswendig  gelernt, Notizen und Ideen gesammelt, aber genau das brauchen wir, da es bei unser Hausrenovierung zur Zeit nicht rund läuft. Die Wochen sind geprägt mit Vorbereitungen, wir bestellen unsere Reisepässe, einen Sonnenhut finden wir in Straßburg, eine Reisetasche in Wien. Wo wir auch sind – die Reiseplanung begleitet uns überall… genau wie die vielen kleinen und großen Notizzettel.

Heute am 25. August kam ein Paket von Chamäleon

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… und wir sind völlig verzückt. Ein so liebevoll verpacktes Päckchen Afrika – darin ein Baobab Setzling, incl Erde und handgetöpfertem Topf aus Pendulla, einem sozialen Projekt des Reiseveranstalters. Ei lieber Brief mit der Erklärung des Baumes, den wir hier Affenbrotbaum nennen. Wir bekommen dieses Paket voll Fernweh als Dank für unsere erste Reise mit Chamäleon – wie süß. Es ist selbstverständlich, dass wir uns sofort dran machen den Setzling einzupflanzen und er wächst und gedeiht prächtig.

Der afrikanischen Sage nach steht der Baum für Ewigkeit…..

Heute am 27.09 haben wir eine Einladung zu den Chamäleon Erlebnistagen erhalten.

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Ein Abend am 28.01 2016 mit Vorträgen diverser Reisen, Hintergrundinfos, Vorstellung usw. Darauf sind wir echt gespannt. Evtl. treffen wir dort auch Petra Ortwein, die ich über Facebook kennengelernt habe. Sie hat genau unsere Serengeti-Reise mit Chamäleon unternommen und versorgt uns nun mit Infos und Tipps aus erster Hand – sehr wertvoller Kontakt. Wenn wir nur schon dort wären….. genau 14 Tage später startet unser Flieger.

Noch 3 Monate, 25 Tage

Ich habe mir eine Landkarte von Tansania gekauft und stecke unsere Aufenthaltsorte ab – dass das Land riesig ist – war einem klar, aber das nun zu sehen – welchen Mini Mini Bruchteil wir zu sehen bekommen, löst ein klein wenig Entsetzen aus, erst recht wenn ich an die Fahrzeit Angaben im Reiseverlauf denke….. nun ja, wie sagt der Afrikaner: polepole [Sonja]

 

Neue Unterlagen – geänderter Reiseverlauf

Heute am 19. November hat sich das Reisebüro gemeldet. Sie hätten neue Reiseunterlagen für uns, da sich der Reiseverlauf leicht geändert hat, und baten uns, die neuen Unterlagen abzuholen. Mit gemischten Gefühlen, was uns da erwartet, fuhren wir nach Auerbach.

Bis jetzt wissen wir noch nicht, was wir davon halten sollen.

Am 7. Tag besuchen wir nicht wie geplant ein Massai Dorf, sondern genießen einen halben Tag länger die Serengeti. Einblicke in das Leben der Massai bekommen wir am 9. Tag. Dafür fällt leider am 9. Tag der Manyara NP ganz aus dem Programm, ebenso wie der ostafrikanische Grabenbruch, was wir sehr schade finden. Am Lake Manyara hatten wir auf abertausende Flamingos gehofft.

Nunja

Abends am 9. Tag bekommen wir statt einem Essen bei Einheimischen ein Restaurantessen über den Dächern von Stone Town. Eindrücke, wie das Familienleben in Sansibar aussieht, können wir zwar am 10. Tag sammeln – aber es ist halt ein wenig Touri-like. Schade, schade, aber nicht zu ändern.

Petra, die wohl schon öfters mit Chamäleon gereist ist, sagte uns, das diese Änderung völlig normal sein und sie bei Chamäleon noch nicht eine Reise „wie gebucht“ unternommen hat.

Naja vertrauen wir denen mal – sie werden schon wissen, was sie tun.

 

Noch 8 Wochen

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Den ganzen Tag über habe ich das Bewusstsein – das heute in 8 Wochen das große Abenteuer Afrika beginnt – und es ist nach wie vor sehr irreal wenn wir auch in der heißen Phase der Vorbereitung stecken und bis dahin noch so viel Kleinkram erledigt werden muss,

Zum Zeitvertreib habe ich Stefan zum Nikolaus ein Afrika Puzzle geschenkt, an dem ich einfach nicht vorbei kam.

Wir müssten dringend wegen der Impfungen zum Tropenarzt, aber ein starker, sehr hartnäckiger Husten macht uns da gerade ein Strich durch die Rechnung. Wir hoffen es klappt in der nächsten Woche.  Die kommenden Tage werden wir uns mit der Finanzkalkulation beschäftigen – was brauchen wir so nebenbei für Getränke und erwartete Trinkgelder, welche wohl nicht unerheblich sind; für extra Ausflüge, usw. Dann werden wir die Dollars bestellen und wir wären einen Schritt weiter. Dabei werden wir in der Mehrzahl kleine Scheine bestellen und darauf achten, das sie neuer als 2006 sind, denn sonst werden sie nicht akzeptiert. Einheimisches Geld darf in Tansania weder ein- noch ausgeführt werden.

 

Tropenarzt – Unsere erste Impfung

Heute, am 16.12 führte unser Weg Abends nach Frankfurt

in die Tropenarztpraxis zum Beratungsgespräch. Der liebe, gute Arzt hätte uns zu gerne gegen alle Krankheiten dieser Welt geimpft. Wenn man all das hätte, was einem eventuell passieren könnte, kommt man für Sekunden in die Versuchung zu hause zu bleiben Ich dachte mir „joh, wäre schön, wenn man sich gegen all die schlimmen Dinge im Leben einfach impfen lassen könnt.“

Da an Gelbfieber kein Weg vorbei geht, haben wir uns auch gleich impfen lassen. Ich denke dazu kommen noch Hepatitis A+B sowie Tollwut. Im Gegensatz zu Stefan bin ich mir mit Cholera und Typhus noch unschlüssig. Die Malaria Tabletten als Prophylaxe mit zu nehmen wurde uns erneut strikt abgeraten, also werden wir jeder 24 Kapseln dieses „Teufelszeug“ schlucken – einfach nicht darüber nachdenken.

Beim anschließenden Bummel durch den Globetrotter Store merkte ich sofort die Nebenwirkungen der Impfung. Mir wurde Heiß, schlecht und schwindelig…. aber was tut man nicht alles für seine Traumerfüllung.

 

Mal wieder beim Arzt

Heute 2 Tage nachdem wir beim Tropenarzt waren, hatte wir heute einen Termin mit unserer Hausärztin.
Mit ihr haben wir erneut die Impfungen besprochen und sie hat sich bereit erklärt diese durchzuführen. Damit sparen wir uns viel Fahrerei nach Frankfurt, da Tollwut taggenau 3x geimpft werden muss, und gegen Hepatitis ebenfalls mehrer Impfungen notwendig sind. Daher haben wir erstmal den Impfstoff für diese beiden Impfungen in der Apotheke bestellt und werden am Montag mit der Hepatitis Impfung beginnen, gefolgt von der weiteren Tollwutimpfung gleich zu beginn des Jahres. Zur Zeit herrscht eine Knappheit an vielen Impfstoffen, so dass wir teilweise auf teurere Impfstoffe ausweichen müssen. Ich bin mal gespannt, was wir von unser Krankenkasse wieder bekommen, denn da fallen schon einige 100 € pro Person an. (Näheres über den Impfmarathon in „Ad­mi­nis­t­ra­tiv / Gesundheit“)

 

Unsere „To do Liste“ vom 21. Dezember
(noch 52 Tage)

Am Wochenende haben wir uns Zeit genommen, Infos zusammen zu tragen, aus dem Internet, Blogs, Reiseführern und Reiseberichten und von persönlichen Tipps, wir haben sie gemeinsam durchgesehen und besprochen.

Ebenso gab es heute die erste Hepatitis A+B Impfung. Nach mehreren Gesprächen und intensiven Gesprächen haben wir uns gegen einen zusätzlichen Typhus und Cholera Impfung entschieden. Da wir ja eine geführte Gruppenreise und kein Rucksack Urlaub machen, erscheinen uns diese Impfungen nun doch etwas zu übertrieben..

Mit der Finanzkalkulation tun wir uns sehr schwer – überall stehen unterschiedliche Angaben mit einer riesengroßen Spanne.

Wir haben nun auf der Bank 1600 US Dollars geordert und werden noch zusätzlich Euros mitnehmen für den Notfall. Und wir denken – lieber ein bisschen mehr als zu knapp.

 

Noch 37 Tage!!

2016 – das Jahr in dem wir nach Afrika Reisen – in genau 37 Tagen ….

oh weia …so langsam beginnt mein Herz zu rasen – denn täglich steht etwas anderes an, was unseren Afrika Trip betrifft.

Toilettenartikel Liste schreiben, doch noch ne Krempel Hose? Medikamenten Liste für die Apotheke erstellen, Fotoausrüstung beim Zoll angeben, Kopien sämtlicher Unterlagen erstellen, welche Koffer/Taschen oder Rucksäcke nehmen wir? Welches Handy nehmen wir mit? …. und und und ……

Zwischendurch denke ich schon mal, dass wir uns viel zu viel verrückt machen – hinterher amüsieren wir uns sicherlich über unsere Gedanken und die permanente Planung.

Heute haben wir uns auch die erste Tollwutimpfung abgeholt.

Ich bin ja soooo gespannt wann die Reiseunterlagen eintrudeln.

 

Regenjacke?! – Im Januar regnet es nie!!!!

(noch 1 Monat!!)

– unglaublich – unrealistisch – unfassbar –

Wir stecken nun in der heißen Vorbereitungsphase ich werde zunehmend nervöser.

Ich habe mir vorgenommen, ein paar hilfreiche Swaheli Vokabeln zu lernen, so das was man täglich im Gespräch gebrauchen könnte, aber es ist sehr schwer, da man die Sprache weder von englisch noch von französisch ableiten kann , mal sehen, was letztendlich hängen bleibt.

Momentan schaue ich mir wieder viel im Internet an, Bilder, Videos usw. entdecke, dass ein paar Lodges ihre Internet Seiten völlig überarbeitet haben und freue mich über jedes neue Detail.

Ich kann es momentan nicht glauben, dass ich all dies was ich da auf dem Bildschirm sehe, in ein paar Wochen in real sehen werde.

Ein dicker Kloß macht sich mal wieder im Hals breit.

Momentan machen wir uns extrem Gedanken um das Wetter, denn seit einiger Zeit regnet es extrem in der Serengeti – völlig unüblich für Januar – selbst in den Reiseführern steht: Im Januar ist mit keinem Niederschlag zu rechnen.

Es wäre schon enttäuschend, so eine teure Reise mit sehr hohen Erwartungen unsererseits – und dann hätten wir das Pech, dass sich gerade bei uns die Regenzeit verschiebt?!

Auf jeden Fall sieht das Wort „Regenjacke“ auf der Packliste komisch aus!!

Auf der Bank habe ich heute auch die Dollarnoten geholt – ein ganz schöner Batzen Geld, auch wenn es absolut nach Monopoly Spielgeld aussieht.

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Tollwut die zweite

Heute 28 Tage vor Abflug steht die zweite Tollwut Impfung an
… wie bereits auf Gelbfieber und Hepatitis haben wir beide auf jede Impfung reagiert …. Hitzegefühl, Schwindel und allgemeine Grippe Symptome haben uns zwei bis drei Tage begleitet …. wahrscheinlich ausgelöst durch dir horrende Apotheken Rechnung die ja erst mal vorab bezahlt werden muss, bevor wir sie von unserer Krankenkasse zurück erstattet bekommen

 

Letzte Hepatitis A+B Impfung vor der Reise

Gestern, 25 Tage vor Abflug, hatten wir die letzte Hepatitis Impfung. Und auch diese, wie schon die erste, macht uns sehr zu schaffen. Wir kämpfen zwar nicht wie bei der ersten mit Fieber, aber der Kreislauf und Stoffwechsel fährt auch diesmal wieder Achterbahn und uns tun alle Knochen, ähnlich wie bei einem grippalen Infekt weh. Ich bin froh, das nur noch nächste Woche die letzte Tollwutimpfung ansteht und dann der Impfzauber vorbei ist. Ich werde die wöchentlichen Arztbesuche sicherlich nicht vermissen.

 

Neues Design und neue Struktur

Nach einiger konstruktiver Kritik ist heute am 20. Januar die Webseite in einem neuen Design und neuer Struktur mit erweiterten Inhalten online gegangen.

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3 Wochen vor Abflug
Das Wetter fängt an uns Sorgen zu machen

Wie vor einigen Tagen bereits erwähnt regnet es im Januar in Tansania nicht. Es ist dort Hochsommer und Trockenzeit…….

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Aber ausgerechnet dieses Jahr ist es anders. Zwar herrschen um 10 Uhr Ortszeit aktuell bereits Temperaturen von 21°C – 29°C {gefühlt 25°-40°}, aber der Regen fängt nun doch an mir Sorgen zu machen. In den aktuellen Vorhersagen wandert der Regen immer weiter Richtung unseres Urlaubes. Grund ist der diesjährige El Niño. Die WHO spricht bereits von einem super El Niño, so stark wie seit 60 Jahren nicht mehr.

Der El Niño ist eine Klimaanomalie, die sich zwar hauptsächlich im Pazifikraum zwischen der Westküste Südamerikas und dem südostasiatischen Raum ereignet, aber auch auf andere Gebiete auf der Welt massiven Einfluß auf das Klima hat. In zwei bis siebenjährigen Abständen kommt es dabei zu Umkehrungen der normalen Wettersituation.
In normalen Jahren weht der Südostpassat im Bereich des Äquators von Osten nach Westen. Dabei treibt er kühles Oberflächenwasser von der südamerikanischen Küste nach Westen, wodurch ein Kreislauf entsteht. Dem in Asien ankommenden, mittlerweile erwärmten Oberflächenwasser weicht das kaltes Wasser in genau umgekehrter Richtung aus. Vor Südamerikas Westküste gelangt dieses Wasser dann an die Oberfläche. Darum ist dort auch der kalte und nährstoffreiche Humboldtstrom zu finden.

In einem El Niño- Jahr kommt dieses genau aufeinander abgestimmte System durcheinander. Durch das Einschlafen oder Ausbleiben der Passatwinde wird der Meeresspiegelunterschied von ca. 60 cm stark verringert und die periodischen Luftdruckschwankung geraten durcheinander und lassen z. B. die  Hochs vor Südamerika zusammenbrechen und durch Tiefs ersetzten, welche sonst in Asien für Regengüsse sorgen. Der Äquatorialstrom wird nicht wie gewöhnlich von den Passatwinden von Osten nach Westen getrieben, sondern wird rückläufig. Die Warmwasserschicht über der sich das südostasische Tief befindet, wandert so schrittweise über den Pazifik. Sie erreicht nach 2-3 monatiger Wanderschaft um die Weihnachtszeit die südamerikanischen Küstenregionen. Anhand der Tatsache, dass sich hauptsächlich vor Peru und Ecuador bis zu 8°C wärmeres Oberflächenwasser befindet, lässt sich das El Niño- Phänomen am deutlichsten erkennen. Diese erhöhte Wasseroberflächentemperatur löst anschließend eine Reihe von folgenschweren Naturkatastrophen aus. 

Soweit zu der Theorie eines El Niño. Leider hat dieser auch Auswirkungen auf die Südwestküste Afrikas. So kann es in diesem Bereich zwischen November und März zu massiven Regenfällen kommen. Welche Auswirkungen diese für uns haben ist mir noch nicht ganz klar. Sicher verbindet man Regen, Regenjacken usw. nicht mit einem Afrika Urlaub in der Trockenzeit. Aber wie sieht die Vegetation aus? Wir haben auf ausgedorrtes, flaches Gras gehofft, damit wir die Tiere sehen können……Welche Auswirkungen hat der Regen, und die damit verbundene Änderung der Wasser und Nahrungsangebote aus die „Great Migration“? Werden die Tiere überhaupt da sein, wo sie gewöhnlich sind?

In 529 Stunden, wenn wir die Serengeti erreichen werden wir es wissen. Ändern können wir nix, aber traurig wäre es schon…..

 

25 Januar – unsere Reiseunterlagen sind da

Nachdem am Freitag das Reisebüro mal wieder angerufen hatte und uns  mitteilte, dass unsere Reiseunterlagen fast fertig wären, und sie nur noch von uns wissen wollten, wo wir gerne in den Fliegern sitzen wollten, ging es heute ins Reisebüro…..

Jetzt sind sie da- unsere Flugtickets ins Glück – in ein fernes fremdes Land – in einen Traum! 

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Eigentlich hatte Sonja ein wenig Angst, die Unterlagen abzuholen…  würde es diesmal gut gehen oder würden die Emotionen genau wie bei der Buchung Achterbahn fahren? Seltsamerweise war sie die Ruhe selbst. Alles war OK. Ich kontrollierte die Flüge und Unterlagen, dann noch ein paar Tipps der Reisebüro Angestellten über Sonnencreme, Hut Reiseführer, Akkus, sowie ein Kommentar zur momentan immer noch unschönen Wetterlage und draußen waren wir wieder.  Völlig unspektakulär und keine 5 Minuten. Ich weiß nicht was ich erwartet hatte, aber irgendwie war ich enttäuscht……

Aber das wichtigste, wir hielten unsere Eintrittskarten für den Traumurlaub in den Händen. Ein unbeschreibliches Gefühl..

Zu Hause ließt Sonja sich erneut den Reiseverlauf durch (nein – sie kennt ihn immer noch nicht auswendig). Das Büchlein ist erneut etwas angepasst und enthält jetzt Infos zu den Flügen,. Checkins, Airlines, Notfall Nummern und eine Liste mit den Namen der Mitreisenden. Uns freuen die „modern“ klingenden Namen der Mitreisenden, was durchaus auf eine alters gemischte Gruppe schließen lässt.

Unser Reisefieber steigt bon Tag zu Tag….. am liebsten hätte Sonja die Flugtickets mit ins Bett genommen……..

 

Noch 14 Tage… oder wie Gänsehaut entsteht

Endlich geschafft!!! Mit der heutigen, letzten Tollwutimpfung haben wir den Impfmarathon geschafft – wenn auch die Nebenwirkungen bei jeder Impfdosis geringer wurden, so hat es unsere Körper doch extrem belastet.

Nach der letzten Impfung ging es nach Neu – Isenburg.
2016 01 29 07.04.18 Unsere VorbereitungWir hatten von unserem Reiseveranstalter eine Einladung zu den Erlebnistagen bekommen. Dort erwarteten uns unter anderem diverse Infostände, hinter denen selbst auch der Geschäftsführer und Gründer von Chamäleon, Ingo Lies, Rede und Antwort stand. So hatten wir die Möglichkeit alle unsere letzten Fragen vor der Reise direkt von einer netten Chamäleon Mitarbeiterin beantwortet zu bekommen, z. B. wie es mit dem Geldwechsel am Flughafen ist, etc.

Der eigentliche Vortragsabend begann mit einem Vortrag des Chamäleon Geschäftsführers über die Gründung und die letzten 20 Jahre des Unternehmens. Der sehr persönliche und Informative Vortrag, wie Gänsehaut entsteht, schaffte selbst Gänsehaut.

Es folgte direkt ein Vortrag über Ecuador und die Galapagos Inseln, welcher von dem Fotografen  Kai – Uwe Küchler gehalten wurde. Auch dieser war sehr informativ und gespickt mit vielen seiner tollen Bilder.

Nach einer kurzen Pause mit afrikanischen Weinen und Amarula, geht es weiter mit „Africa Impression“  – betraf zwar nur Südafrika, Namibia und Botswana, aber da war sie wieder – die Gänsehaut – beim bloßen Anblick der Bilder. Die Ergriffenheit, die Wehmut und die Sehnsucht, wenn wir diese Landschaften, Menschen und Tiere sehen.. Untermalt wird die Präsentation von Chris Hinze mit seiner Weltmusik und Flöten.

Die letzten Bilder des Abends sind vom Afrikanischen Sonnenuntergang und Sternenhimmel (soll ich doch ein Stativ mitnehmen?????)

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Fazit des Abends:
Ja es war schön und sehr informativ, aber wir hatten uns generell etwas mehr erhofft. Aber es war eine schöne Einstimmung auf unseren Urlaub….

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch 320 Stunden… oder bekommen wir alles mit?2016 01 30 16.13.23 Unsere Vorbereitung

Heute ging es ans „Probe packen“… bekommen wir alles mit, was mit soll? Wir haben 2 größere Reisetaschen, welche maximal 23kg schwer sein dürfen. Eigentlich hätten wir nach Afrika 2 x 2 Reisetaschen mitführen dürfen, aber auf Grund des Inlandfluges beschränkt sich dieses auf ein Gepäckstück.

Des Weiteren nehmen wir einen Tagesrucksack und einen Fotorucksack als Handgepäck mit maximal 7kg mit. Generell teilen wir alles vor dem Packen in verschiedene Haufen a) muß mit b)wäre schön, wenn’s mit kommt c) kann mit…..
Nachdem alle Sachen der Stapel A und B  in die Taschen und Rucksäcke gewandert sind, wird jedes Gepäckstück gewogen. Die beiden Reisetaschen wiegen tatsächlich nur jeweils 17kg (ist mir noch nie passiert, dass ich so leichtes Gepäck hatte, haben wir was Grundlegendes vergessen???), der Fotorucksack ist auch fast noch im grünen Bereich und der Tagesrucksack wiegt zu Anfang 3kg, nachdem ich meinen „Gedanken – Foto – Stapel – D“ noch eingepackt habe, wiegt er 5kg.

Also das Gepäck kann alles mit, und wir haben noch genug Luft (sowohl Gewicht als auch Volumen), dass wir das eine oder andere von Afrika mitbringen können.

2. Februar
Jippi – Jippi – wir sind einstellig

– noch 9 Tage –
Wie das kling… „nächste Woche sind wir in Afrika“…..
– irreal – fantastisch – schön –
Kümmere mich heute um das sinnvolle packen des Tages-Rucksackes und ordene die Papiere – was muss mit und wird wo verstaut oder was bekommt Stefan und was bleibt da….

1000 und 1 Gedanke auf dem Weg zum Traum

 

4. Februar – Eine Woche noch – oder Jahrestag

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Noch eine Woche, dann sind wir unterwegs…. und heute ist unser 5. Jahrestag. Wenn das nicht 2 gute Gründe sind das „Farmerhaus“ in Groß-Umstadt zu besuchen und sich beim Afrikaner auf den Urlaub einzustimmen…..

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Schon wenn man das Gelände, hoch oben in den Weinbergen gelegen, betritt, ist man schlagartig in einer anderen Welt – in Afrika – rhythmische Musik ist sofort zu hören, das Außengelände (im Sommer wohl der absolute Kracher) total schön beleuchtet und mit unzähligen afrikanischen Skulpturen versehen. Und dann, als wir durch die Eingangstür treten – sind wir mitten drin in Afrika

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Dezent, überwiegend mit Kerzenlicht beleuchtet, überall afrikanische Figuren, Zeichnungen, Bilder, präparierte Antilopen, Löwe und ein großer Holzelefant, sowie Felle, zieren den Raum.

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Eine super nette und freundliche Servicekraft heißt uns willkommen und hilft uns bei der Auswahl der Speisen, welche alle sehr interessant klingen.

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Wir entscheiden uns für Gazellenauflauf, Roastbeef vom Angusrind, Blätterteig Straußenpraline, Crostini mit div. Pürres als Vorspeise, gefolgt von Namibia Angusrind Steak, Straußenmedaillons, und Zebra im Speckmantel, dazu Maisplätzchen, Kokosreis und Ratatouile zum Hauptgericht.

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Der krönende Abschluss war das Dessert „Afrikanischer Traum“ mit Himbeer Marschmallows, Schokocreme, Kokos Liomonensorbet, Amarula Fondant und Mangowürfel….

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Der absolute Hammer. Es war das absolute „explosions“ Geschmackserlebnis.

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Super lecker . würzig, leicht – anders – interessant – liebevoll arrangiert mit Orchideenblüten, etc.

  • ein Traum
  • mit einem stolzen Preis, 185€ ist schon ein Wort, aber man geht ja nicht jeden Tag zum Afrikaner

Das Haus spendierte uns zum Abschluss noch einen Cocktail und einen Amarula. Beim rausgehen hatten wir ein kurzes, aber sehr nettes Gespräch mit dem Inhaber, von dem wir erfuhren, dass, als das Restaurant vor 50 Jahren von seinem Vater, welcher von Tansania zurück kam, eröffnet wurde, es der erste Afrikaner in Deutschland war.

Ein perfekter Abend, mit 1000 Eindrücken und noch mehr Vorfreude auf den Urlaub

 

Nobite

 

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Heute stand der Schutz vor Moskitos im Vordergrund.
Wir haben unsere gesamte Oberbekleidung, inkl. Socken mit Nobite behandelt. Das Spray gibt es nicht nur als Schutz für die Haut, sondern auch zum imprägnieren der Kleidung. Leider stinkt es bestialisch, was allerdings bald verfliegt. Nachdem wir unsere Sachen einige Stunden im Freien getrocknet und gelüftet hatten, war es kaum noch zu riechen.Darum sollte man die Sachen nur im Freien einsprühen.

 

 

 

 

2016 02 07 14.43.41 Unsere VorbereitungWir haben knapp 800ml (fast 4 gr. Flaschen) verbraucht.  Dieses reichte für 3 Kopfbedeckungen, 2 Schals, 15 Hosen, 27 paar Socken, 13 Shirts und 7 Blusen, bzw. Hemden.

 

 

 

 

 

 

10. Februar ……. morgen……

… die Taschen sind gepackt…. alles steht bereit…. der Countdown läuft……
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…. unfassbar….. eigentlich fehlen uns die Worte um zu beschreiben, was alles in uns vorgeht.

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Wir schlafen seit Tagen unruhig, sind nervös, die Nerven liegen blank…….

  • ein Traum wird wahr – morgen
  • wir fahren nach Afrika – morgen
  • das Abenteuer beginnt – morgen
  • 9 Monate Vorfreude werden Realität – morgen
  • der Countdown endet – morgen

„Der Sinn des reisen besteht darin,
die Vorstellung mit der Wirklichkeit abzugleichen
und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten,
sie so zu sehen, wie sie sind!“
                                                    <Samuel Johnson>

 

 

Ein Kommentar zu “Unsere Vorbereitung

  1. Irmtraud + Bernd

    Hallo Sonja, hallo Stefan,
    wir wünschen euch eine traumhafte Reise, dass ihr all das erlebt, was ihr euch in den letzten Monaten gewünscht – was ihr euch in euren Träumen vorgestellt habt, in Erfüllung geht. Nehmt mit allen Sinnen auf, was euch begegnet, ihr fühlt, ihr seht!
    Wir freuen uns schon auf euren Bericht und die Bilder, wenn ihr wieder da seid.

    Eine gute Reise, kommt gesund wieder
    Bernd + Irmtraud

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