Abenteuer beginnt, wo Pläne enden

Tag 3: Arusha Nationalpark – Giraffen kuscheln

Wir haben sehr gut geschlafen in unserer ersten afrikanischen Nacht – vor Erschöpfung und Glückseligkeit.

Um 6:00 Uhr bekommen wir den bestellten Wake Up Call durch einen Massai, der uns mit einem liebevoll hergerichteten Tablett mit Kaffee und Mini Muffins weckt. Das Milchkännchen ist mit einem Perlendeckchen abgedeckt, welches ich die ganze Reise über in den Souvenir Läden suche, aber nicht finden werde. Wir machen uns tagesfertig, nach dem Duschen sind die nächsten Tage Mückenspray und 50er Sonnenschutz, Pflichtprogramm.  Im Tagesrucksack finden unter anderem dann auch Desinfektionsmittel, Sonnenbrillen, Nottabletten, Pflaster, Snacks und die Fotoausrüstung ihren Platz.

Schon heute früh wird mir klar, dass es mit dem Schreiben des Reisetagebuches sehr schwer werden wird, da freie Zeit kaum vorhanden ist, und wenn doch, sitzen wir lieber mit einem Teil der Gruppe zusammen. So beschließen wir täglich nur Stichpunkte aufzuschreiben, um ja nichts zu vergessen. Da das Reisetagebuch aus Zeitmangel flachfällt, fällt natürlich auch die tägliche Aktualisierung des Blogs, welche wir für den Fall, dass WLAN vorhanden ist, angedacht hatten, flach.

Vor dem Frühstück genießen wir einen wunderbaren Sonnenaufgang und die ruhige Zeit, bevor die Lodge zum Leben erwacht.  Dann trauen wir unseren Augen kaum – vor dem Holzsteg grasen seelenruhig Kaffernbüffel und Giraffen schlendern um die Bäume. Etwas entfernt sieht man eine Zebraherde, was, wie wir später erfahren, sehr selten ist, dass sich Zebras soweit ran trauen.  Es ist unglaublich und wir fragen uns, ob wir wirklich so nahe an die Tiere rangehen können – aber die Neugier siegt – hat uns ja keiner davor gewarnt  – und ob man’s glaubt oder nicht – die Tiere juckt unsere Anwesenheit überhaupt nicht.

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Auf der großen Terrasse ist zum Frühstück eingedeckt – wir formieren uns „Autoweise“.

Tag 3 2016 02 13 10 09 31 001 150x150 Tag 3: Arusha Nationalpark   Giraffen kuschelnAlly erscheint mit einem Sweatshirt mit Schnee Wintermotiv, da im kalt ist. Wir lachen uns alle kaputt, da wir schon am frühen Morgen in kurzer Hose am schwitzen sind. Das Frühstück ist lecker und besteht aus süßen Hefebrötchen, Marmelade, Porridge, frischem Obst, Käseomelett und Saft. Keine Sekunde denke ich über die allgemeinen Hygiene Vorschriften nach – vielleicht wegen der deutschen Besitzer und der deutschen Managerin….
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Bis zur Abfahrt streifen wir über das Gelände der Lodge, amüsiere uns über die Meerkatzen und finden die Babys, die sich fest an Mama klammern, total süß – wir entdecken entzückt Christusdorne, Wüstenrosen und Fackellilien…. die hier so ganz selbstverständlich sind, und bei uns nur als Zimmerpflanzen vorkommen.

Dann steigen wir ein in unsere Safari Jeeps, die mit bereits geöffnetem Hubdach auf uns warten. Da wir mit unseren Mitfahren gestern Abend noch ausgemacht haben, dass wir die Plätze im Jeep rotieren, (an jeder Seite sind jeweils 3 Sitze hintereinander) nehmen wir heute Morgen andere Plätze ein. Ally fährt jeden Tag in einem anderen Auto mit, damit jeder mal in den Genuss eines deutschsprachigen Reiseführers kommt. Für das „zweite-Auto“ sehr wichtig, da dort leider jeder keinerlei Englisch versteht – was wir nicht so ganz nachvollziehen können, wenn man so eine Reise macht.

Es beginnt eine für uns im Moment sehr rasante Fahrt (auch wenn wir im ersten Moment glauben, es hängt damit zusammen, dass Robson früher mal Jet Pilot war, werden wir uns in den nächsten Tagen daran gewöhnen und den hiesigen Fahrstiel als äußerst sinnvoll und normal empfinden). Über Straßen, die wir als Feldwege bezeichnen würden, geht es mit Tempo 60 – 80 (wie wir später feststellen sollten, merkt man bei langsameren Tempo jedes Schlagloch doppelt). Man hüpft regelrecht durchs Auto, blaue Flecken sind vorprogrammiert, da man doch überwiegend mit den Knien und Oberarmen überall anstößt.

Die erste Safari im Arusha Nationalpark steht an – ein kleiner Park mit knapp 140km2, der oft übersehen wird, aber uns fasziniert schon die Durchfahrt des Bergwaldes – Urwald pur –  wir saugen alles auf – riesengroße Bäume mit Luftwurzeln und zerklüfteten Stämmen, Feigenkakteen, Euphorbiengewächsen, ganz viele bunt schimmernde Schmetterlinge. Ein geniales Schattenspiel. Durch die Blätter fällt die hochstehende Äquatorsonne. Unzählige Diademmeerkatzen und Paviane säumen unseren Weg und lassen sich auch nicht stören, wenn sie mitten auf der Straße sitzen, ewig könnte man ihnen beim Lausen oder beim Hangeln durch die Bäume zuschauen.

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Viele Fotos werde gemacht – man ist fasziniert – im Laufe der Reise nehmen wir diese Begleittiere später schon gar nicht mehr war. In einem Baum entdecken wir einen scharz / weißen Colobus Affen, mit langen Schwanz, und schauen ihm lange beim Fressen zu. Immer wieder halten wir an, für Sichtungen und Erklärungen – eine faszinierende Natur umgibt uns – so unberührt – so rein – man fühlt sich fast als Eindringling in diesem Paradies.

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Am angesteuerten Aussichtspunkt, dem Mikindu Observation Point, haben wir Pech – es ist fast Mittag, gleisende Hitze…. die Tiere haben sich wohl in den Schatten verzogen –  nichts zu sehen für unsere Augen –  Wissen tun wir allerdings, dass es um uns herum wimmelt. Wir vertreten uns ein wenig die Beine, sehen riesengroße Ficus Bäume und einen süßen Geko. Ally treibt zur Weiterfahrt an – schon heute empfinden wir, dass der Zeitdruck dem Programm im Nacken sitzt. Wir fahren an den Momella Seen vorbei, die von ein paar Flamingos gesäumt sind. Im kleinen Ngurdoto Krater dann die erhofften Tiere. Giraffen, die einen neugierig anblicken und einen solch grazilen Gang haben, Warzenschweine (Warthog Pumba), die lustig ihre kleinen Schwänze in die Höhe strecken und dadurch hier auch als „Busch-Radio“ bezeichnet werden; manche haben schon Junge. Wir entdecken Buschböcke (Schulterhöhe ca. 85cm), die unseren Rehen sehr ähnlich sehen und Wasserböcke, bei denen nur die männlichen Tiere ein Gehörn tragen. Umgangssprachlich werden diese Antilopen auch „MC-Donald“ genannt, da sie das Emblem der gleichnamigen Firma am Hinterteil tragen. Unendlich viele Vögel, die wir keinesfalls benennen können.

Das Finden eines Picknickplatzes gestaltet sich schwer, da hier im Park recht viele Autos unterwegs sind und alle jetzt diese Plätze ansteuern. Wir lassen uns dann unter einer Akazie am Ranger Point „Momella Gate“ nieder. Sehr stielvoll mit Tischdecke, Henkelmännern und richtigem Besteck nehmen wir Krautsalat, Karotten, Frikadellen in Tomatensauce und Reis zu uns, was sehr lecker ist. Er wird Maracujasaft, Kaffee und Muffins gereicht. Da man bei der Hitze nicht wirklich großen Hunger hat, reichen die überschaubaren Portionen völlig aus (und dann wollen wir ja schließlich den gierigen Ossis ja nichts wegessen — puhh!!!).

Es folgt eine wundervolle Wanderung mit einer bewaffneten Rangerin in der absoluten Mittagshitze am Fuße des Mount Meru. Wir bekommen von ihr sehr viele tolle (englische) Informationen über Tierknochen, Skelette, dass die Flüsse hier extrem Soda haltig sind – somit das Wasser ungenießbar ist – da Menschen die hier leben, dadurch z. B. Probleme mit den Zähnen bekommen.

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Wir wandern durch ein Gebiet, was durchaus an die Schweiz oder Österreich erinnert, wenn nicht ab und an ein paar Palmen auftauchen würden. Dann entdecken wir ein große Büffelherde, dazwischen Warzenschweine, und die Rangerin führt uns sehr Nahe daran vorbei, nachdem sie uns etliche Verhaltensregeln für den Notfall gegeben hat. Wir denken nicht drüber nach – wir genießen einfach. Uns entgeht allerdings nicht, dass sie die Herde ständig im Augenwinkel beobachtet. Es ist schon ein mulmiges Gefühl, wenn man drüber nachdenkt, aber es ist zu schön, um diesen Gedanken lange nachzuhängen.

Während wir uns darauf konzentrieren, in keine (doch recht große) Hinterlassenschaft zu treten, erscheint eine Giraffenherde und die Rangerin meint, es wäre Zeit für einen Fotostopp. O.K. sie kennt sich aus und wenn sie meint, dass es der richtige Punkt zwischen Giraffen, Warzenschweinen und Büffeln ist, dann gut. Ein Irres Gefühl!!

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Wir gehen bis auf unter 10m an die Giraffen ran – Wahnsinn – und es interessiert die Tiere überhaupt nicht, bis darauf, dass sie ab und an mit ihren Ohren wackeln, oder mit dem Schwanz Mücken verjagen. Unglaublich!!

Über kleine Brücken, vorbei an wildem Jasmin, gelben Dschungelglocken, Koroton und Portulac, kommen wir an den Touloulou Wasserfall – welch erfrischendes Plätzchen. Der Schatten und der Wassernebel tut sooo gut.

Auf der entgegengesetzten Seite geht es zurück zum Ausgangspunkt, während uns die Rangerin weitere Einblicke in das Leben und die Tradition der Menschen hier gibt. Sie hat ihren „Tipp“ absolut mehr als verdient und erst als wir wieder im Auto sitzen, realisieren wir so wirklich, was wir gerade erleben durften – Worte dafür finden wir nicht so wirklich – vielleicht „Giraffen kuscheln“?.

Wir sind ziemlich kaputt, beindruckt, haben aber sogleich eine längere Fahrt vor uns, Richtung Watoto – Momella – Schulprojekt. Wir fahren durch Dörfer, in denen der Alltag der Menschen hier sichtbar wird, Ochsenkarren ziehen Obst, Frauen balancieren Wasserkanister auf dem Kopf, an Wasserlöchern wird gewaschen und die bunten Wäschestücke werden einfach zum Trocknen auf den Boden gelegt. Was aber besonders auffällt ist, dass die Menschen trotz sichtbarer Armut glücklich und fröhlich wirken – sie lachen immer und sind uns überall freundlich zugewandt, neugierig und keinesfalls abweisend oder ängstlich. Sie wirken ausgeglichen und wir bewundern sie für ihre Art zu tiefst.

Das Schulprojekt wurde 2009 vom Rotary – Club ins Leben gerufen und wird nun stark von den Besitzern der Hatari Lodge gefördert. Es ist eine Art Vor- Grundschule, in der die Kinder nach dem Montessori Prinzip in Suaheli und Englisch unterrichtet werden.

Ein Lehrer empfängt uns und führt uns stolz in den ersten kargen Klassenraum. Wir werden von den Kindern herzlich empfangen, es herrscht spürbare Aufregung, keinerlei Zurückhaltung, jeder will uns anfassen. Als wir beginnen zu fotografieren, stellen sie sich in Pose und werden übermütig, als wir ihnen die Fotos auf dem Display zeigen lachen sie ausgelassen und wollen Bilder von Germany sehen – fragen uns nach unserem Namen usw.

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Ein Klassensprecher führt stolz die Lehrtafeln vor und zeigt seine Englisch Kenntnisse. Wir dürfen Bücher und Hefte ansehen. Überall sind schöne, gemalte Bilder zu sehen. Wir gehen von einem Raum zum anderen und spüren den Stolz dieser Kinder in die Schule gehen zu dürfen. Man kommt kurz mit den Kindern ins Gespräch und so setzt sich ein etwa 6-jähriger Junge neben mich, nimmt meine Hand und sagt „we wish us a ball – I wish we have a ball to play“ herzzerreißend – der einzige Wunsch des Kindes, ist ein Ball zum Spielen.

Ich wünschte unsere Kinder könnten all‘ das sehen und sich bewusstwerden, welch Privileg sie haben und wie viele Bälle sie in ihrem Leben schon besessen haben.

Zum Abschluss singen die größeren Kinder die tansanische Nationalhymne und die Schulhymne „what a wonderfull school“ und uns laufen die Tränen der Rührung, während die Kids vor Stolz platzen. Am liebsten würden wir diese kleinen Geschöpfe mintehmen – unglaublich was sie in uns auslösen, als sie uns mit ihren großen runden Kulleraugen ansehen. Von da an wird der Satz geboren „kommt auf’s Dach“. Johanna und ich packen in Gedanken alles auf Jeppdach, was wir gerne mit nach Hause nehmen würden (angelehnt an die Holzgiraffe von Hummeldumm).

Im Schulhof ist großes Gewimmel – zum einen weil „visitors day“ ist und weil gerade zum Essen geläutet wurde. Altersgeordnet stellen sie sich in Reihen auf und bekommen etwas zu trinken. In die Küche können wir zwar reinschauen, sehen aber wegen dem dichten Rauch nur schemenhaft die Kochstelle mit Feuerholz und Blechtöpfe.
100te Hände winken uns zum Abschied zu… im Auto ist es auf der Weiterfahrt extrem ruhig, jeder hängt seinen Gedanken nach – verarbeitet Eindrücke – hat unsere Schulen und Schüler vor sich – meine Gedanken kreisen um Bälle, und ich nehme mir vor, gezielt etwas für dieses Projekt zu spenden mit der Bitte – Bälle davon zu kaufen.

Auf der Lodge angekommen genießen wir den Sundowner auf dem Holzsteg – Auge in Auge mit den Büffeln – what a wonderfull world –

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Es folgt die heiß (kalt) ersehnte Duschpause, bevor der Roomservice kommt und Mückenspray verstäubt, das Bett richtet usw. Als wir unser Bungalow verlassen, um zum Essen zu gehen, bekommen wir eine fast freie Sicht auf den „Kili“ geschenkt – unglaublich. Julia meinte gestern noch zur Begrüßung, das es sehr selten ist, dass er komplett sichtbar ist, aber sie verspräche uns, dass es ihn wirklich gäbe und er nicht nur ein Gerücht ist….. was für ein Glück wir wieder haben.

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Zum Abendessen wird Ingwersuppe, Fisch aus dem Victoria See, diverse Gemüse und Reis serviert, bevor der Nachtisch mit Creme Caramel das Essen abrundet. Wir gönnen uns ein Glaz Shiraz für 13 $!!!!!. Wie gestern auch, war alles sehr lecker und fein. Nach der Guten Nacht Geschichte und den Erklärungen für morgen setzen wir uns mit Johanna und Karlos etwas abseits und kommen bei einem Schlummertrunk ins Gespräch.

Asante asana ….. für diesen wunderbaren beeindruckenden Tag !

(Vielen Dank!)

Nachtrag:

Wie wir oben bereits geschrieben hatten, wollten wir uns für dieses Projekt – oder zumindest für Bälle, engagieren. So haben wir zu Hause etwas recherchiert, was dazu führte, dass das Projekt leider einen bitteren Beigeschmack bei uns hinterlässt.
So bietet die Momella Foundation auf ihrer Webseite www.momellafoundation.de Kindes Patenschaften an.  Darin inbegriffen sind „….Schuluniform und Schulmaterial, Schulgebühren für die Kinder, die bereits die Ngorika Primary School besuchen, zwei Mahlzeiten pro Tag, Getränke, hygienische und medizinische Artikel, sowie die täglichen Kosten für den Unterhalt WatotoMomellas, wie die Gehälter der Lehrkräfte, der Köchin, des Hausmeisters und des Busfahrers, die Unterhaltung des Schulbusses und Transportkosten, sowie weitere Ausgaben zur Unterhaltung des Schulgebäudes…..“ [Zitat Webseite]
Die Patenschaft für ein Jahr beläuft sich auf 795€O, was 66,25€ pro Monat entspricht. Uberlegt man, dass das Durchschnittseinkommen in Tansania im Monat 50€ beträgt und vergleichbare Patenschaften bei SOS-Kinderdörfern oder Plan bei weniger als der Hälfte der Kosten liegen und das Geld bei dem Momella Projekt noch nicht einmal für einen Ball reicht, kommt doch untergründig die Frage auf, ob das ganze Geld wirklich den Kindern zufließt… 795€ im Jahr sind für Afrika schon eine Stange Geld, auch wenn Gründer der MomellaFoundation und Besitzer der Hatari Lodge Marlies und Jörg Gabriel, jedem Förderer der WatotoMomella Preschool eine 50% Ermäßigung auf alle Übernachtungen in der Hatari Lodge geben.

Internet

Tansaniaparks.com

Momellafoundation.de

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